Der Vize-Landwirtschaftsminister des "Ministeriums für landwirtschaftliche Entwicklung und Lebensmittel" Konstantinos Kiltidis aus Athen hat am 24.06.2008 ein Schreiben herausgegeben an folgende Stellen: Finanz Ministerium (Zoll), Tierärzte, Präfekturen Griechenlands, Handels-Marine-Ministerium, Schiffshäfen, Flughäfen, Innen Ministerium, an alle Grenzstellen Griechenlands.

26.11.2008: Mein Leserbrief in der "GZ" (Griechenlandzeitung, http://www.griechenland.net/ ) wurde freundlicherweise gedruckt:

15.11.2008: Hier eine traurige Tatsache, die wir aus Griechenland bekommen haben. Die deutsche Übersetzung auf dem Plakat:

Ich bin ein Streuner in Griechenland.

         Ich habe keine Rechte:
---  auf ärztliche Betreuung
--- auf Essen undTrinkwasser in öffentlichen Plätzen.
--- auf Adoption ins Ausland und zu einem Leben als Mitglied in einer Familie.
          Ich habe das Recht:
--- Auf den Strassen Griechenlands zu sterben.
--- In Griechenland vergiftet zu werden.
--- Bis zum Ende meines Lebens an einer Kette angebunden zu leiden.
Vielen Dank Herr Konstantinos Kiltidis für die Zuwendung und für die Rechte die Sie mir erlauben!

25.10.2008: Hier eine Übersetzung eines griechischen Zeitungsartikels der Zeitschrift "THEMA" vom 10.8.2008. HIER DER Griechische ORIGINALARTIKEL
Persönliche Anmerkung von mir Peter Kahr:
Man kann bei den griechischen Argumentationen nur mehr den Kopf schütteln, und sich fragen, was Menschen sich für einen Unsinn einfallen lassen, um von ihren eigenen Problemen, sprich das verbotene Quälen, Vergiften, Erschlagen, Ersäufen, Aufhängen,  usw. von Tieren im eigenen Land (EU-LAND!) ablenken zu können.
Der "Bericht" von Frau Ioanna Garagouni (Unten bei NEIN-ZUM VERSENDEN VON HAUSTIEREN) macht uns im Grunde tief traurig bis wütend. Was muss diese Frau in ihrem Leben erlebt haben, dass sie solche Dinge verbreitet? Ich bin gerne bereit, über die sogenannten Beweise hier zu berichten. Ich habe Frau Ioanna Garagouni mindestens 10 eingeschriebene Briefe mit diversen Fragen geschickt, aber leider nie eine Antwort erhalten.
In Griechenland ist es seit Jahren üblich irgendwelche Behauptungen (Hunde landen in Versuchslabors, Geschäftemacherei, usw.), ohne jeglichen Nachweis, in der Öffentlichkeit zu verbreiten, und es gibt interessanterweise in Griechenland genügend Leute, die diesen Unsinn auch glauben.
Es wird niemals darüber geredet, dass z.B. wir in Österreich (auch Deutschland) von Gesetzes wegen verpflichtet sind jeden Euro, den wir auf dem Vereinskonto bewegen nachweisen müssen.
Ich würde mich freuen, wenn uns diese sogenannten "Beweise", von denen unten gesprochen wird, endlich einmal vorgelegt werden würden. Das ist bis heute leider nicht geschehen.
Selbstverständlich würden wir auch gerne mithelfen, wenn man den wenigen schwarzen "Schafen" das Handwerk legen möchte. Aber wir verwehren uns wehement dagegen, dass wir ständig von den griechischen Behörden angegriffen und bekämpft werden.

Bitte lest hier unten, was in Griechenland über "uns" geschrieben wird, und macht euch selbst ein Bild.

Wir werden weiter um die Tiere dort kämpfen. Die armen Streuner können nichts dafür, dass es Menschen gibt, denen es egal ist, ob und wie sie leben dürfen oder sterben müssen. WIR werden auf alle Fälle weiter für diese hilflosen Tiere kämpfen!

Schockierende Anklage
“Wir exportieren Streuner, die dann zu Versuchskaninchen werden”
Hochbrisantes Schreiben des stellvertretenden Landwirtschaftministers.
Seite 20-21

Wir exportieren Streuner und die werden dann als Versuchskaninchen verwendet

Dringliches Schreiben des stellvertretenden Landwirtschaftsministers Konstatinos Kiltidis, bezüglich der Grenzblockade jedes Tiertransportes ins Ausland. „Bruderkrieg“ zwischen den Tierschutzorganisationen. Das Landwirtschaftsministerium sieht sich mit einem Netzwerk konfrontiert, das in unserem Land agiert, herrenlose Tiere einsammelt, ins Ausland transportiert und zwar unter dem Deckmantel der Adoption. In Wirklichkeit werden sie jedoch an Pharma- und Kosmetikkonzerne weitergegeben, aber auch für Versuchszwecke von Kriegswaffen. „Ungefähr 200.000 Hunde und Katzen haben in den vergangenen  zwei Jahren unser Land in Richtung Deutschland verlassen und niemand weiß, wo sie sich heute befinden“ erklärt gegenüber der Zeitung „THEMA“ ein leitender Beamter des Ministeriums und erzählt von einem Netzwerk, das viel Geld  am Verschicken der Tiere ins Ausland verdient. In seinem Dringlichkeitsschreiben beauftragt der stellvertretende Landwirtschaftsminister Konstantinos Kiltidis, die Dienststellen an Seehäfen, Flughäfen sowie den Zollämtern im ganzen Land, solche Auslandstiertransporte zu blockieren. Das Einschreiten des Ministeriums verursacht jedoch einen Bruderkrieg innerhalb der Tierschutzorganisationen, da ein Teil behauptet, dass auf diese Weise die Chance verloren geht, Streuner zu retten, die tatsächlich in eine tierliebe Familie gekommen wären, während andere der Meinung sind, dass dieses Verbot  nur recht sei, um damit den Handel des „Horrors“ zu unterbinden.
Das Rundschreiben des stellvertretenden Landwirtschaftministers vom 24.08.2008. besagt, dass die zuständige Abteilung des Ministeriums über Informationen und Beweismaterial verfügt, dass mit Hilfe von koordinierten Bemühungen, die Versendung von Streunern in andere EU-Länder durchgeführt wird und die Organisatoren dieser Missionen als Tierfreunde auftreten, welche (angeblich, Anm.d.Ü) die Tiere zur Adoption vermitteln, damit sie ein besseres Schicksal haben.Ferner werden in diesem Rundschreiben die Leiter von Flughäfen, Zollämtern und Seehäfen aufgefordert, besonders streng auf die Einhaltung der Vorschriften betr.der Ausfuhr von Tieren zu achten , genau die Dokumente zu überprüfen und  jeglichen Massentransport zu stoppen, sodass der illegale Handel verhindert wird. Weiters wird offenbar, dass es Fälle gibt, wo Hunde ihren Besitzern aus dem Garten gestohlen wurden und ins Ausland, deklariert als Streuner, gebracht werden. Das Versenden herrenloser Tiere ins Ausland, in der Regel handelt es sich dabei um Hunde, ist eine Praktik, die von Tierschutzorganisationen in unserem Land  seit mindestens zwanzig Jahren angewandt wird. Seit Mitte der Achzigerjahre bauten Tierschützer, die Beziehungen nach Deutschland oder anderen westeurop. Ländern hatten, ein Transportnetz für herrenlose Tiere auf, für die keine Hoffnung bestand, von einer griechischen Familie aufgenommen zu werden. Dieselben organisieren sowohl den Transport als auch die Kastration der Tiere und auf diese Weise gelingt es, sehr viele (Streuner, Anm.d.Ü.) von Griechenlands Straßen zu retten.
Zu diesen Bemühungen gesellten sich in der Folge andere Organisationen. Die ersten Reaktionen hörte man in den letzten Jahren, als man feststellte, dass die Zahl der ausreisenden Tiere geometrisch zunahm. Offizielle Daten der Tierschutzvereine zeigen, dass die jährliche Adoptionsrate herrenloser Tiere etwa 8000-10.000 beträgt.
Der zuständige  Abteilungsleiter des tierärztlichen Hygieneinspektorats, Herr M.Photinopoulos, ist jedoch anderer Ansicht.“ Was ich bisher gelesen bzw. an Informationen erhalten habe,wurden in den letzten zwei Jahren 200.000 herrenlose Tiere ins Ausland transportiert. Ja, er behauptet, dass seiner Meinung nach hinter der illegalen Verschiebung der Tiere, gewissenlose Geschäftemacher stecken, die für die Vergabe von Hunden, hohe Summen kassieren.„Kurz nach der Veröffentlichung des Rundschreibens bezüglich des illegalen Transports von herrenlosen Tieren, rief in der Abteilung eine Frau von einem Tierschutzverein in Chalkida an, die sich beschwerte, dass wir sie mit unserem Erlaß ruiniert hätten, da sie viel Geld von deutschen Tierschutzvereinen erhalten hatte, die ihr jährlich 5000-6000 Euro dafür bezahlten, dass sie ihnen Hunde schickte.“
Rund um den Beschluß bildet sich eine Art  Kriegsszenario der Tierschutzvereine untereinander. Es gibt Vereine, die diese Auslandsverschickungen von Tieren als einzige Lösung betrachten, die jedoch daran zweifeln, dass die Tiere tatsächlich bei Familien landen.
Laut eines leitenden Beamten des Ministeriums, liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. „Die Mehrheit der Tierschutzvereine, die für die Vermittlung der Tiere ins Ausland eintritt, leistet harte und ernstzunehmende Arbeit, indem dafür gesorgt wird, dass die Tiere tatsächlich in eine Familie kommen und die auch den Weiterlauf verfolgt, indem Fotos angefordert werden. Jedoch gibt es unter diesen Organisationen auch solche, wie man im Ministerium vermutet, in denen skrupellose Leute, die Tiere nur zu Gewinnzwecken ins Ausland an Personen schicken, die ihrerseits in weiterer Folge die Tiere an Versuchslabors  weiterverkaufen. Auch Herr Kiltidis anerkennt die edlen Beweggründe und die tierschützerischen Aktivitäten der Mehrzahl der Tierschutzvereine an. Wir behindern nicht die Adoption, es wäre schön, wenn es dokumentierte Adoptionen gibt und wir bitten, dass es Pflege und Betreuung gibt.“
Die zuständigen Behörden behaupten, dass viele Tiere illegal ohne Papiere ins Ausland reisen. In Wahrheit gibt es jedoch im Gesetz viele grobe Ungereimtheiten und die genaue Festlegung der Voraussetzungen für die Ausreise eines Tieres ins Ausland, ist nicht eindeutig.
Wie der stellvertretende Minister selbst zugibt: „ Das Gesetz 3170/03 ist mangelhaft und es besteht eine Ergänzungsmöglichkeit. Es gibt Stellen, die genauer erläutert werden müssen, und wir sind für einen Dialog mit den Tierschutzvereinen offen, damit wir diese Lücken füllen können.“
Gemäß Herrn Kiltidis „ benötigt man einen beglaubigten  schriftlichen Adoptionsantrag des Antragstellers sowie ein beglaubigtes Dokument, in dem erklärt wird, dass das Tier von einer bestimmten Familie adoptiert wird, sowie alle Impfungen und all das wird von einer staatlichen Stelle kontrolliert.“

Ein Handel der Schande
Die nicht gefragten Streuner als sehr gesuchte Versuchstiere

Seit Jahrzehnten bestehen starke Gerüchte, währenddessen amerikanische und europäische Universitäten zugeben, dass sie sich Versuchstiere über Inserate, Auktionen und vom...spanischen, rumänischen, bulgarischen und türkischen Hundefänger besorgen.

Der Preis jedes Versuchtieres beträgt 200 – 400 €. In Europa sind eigentlich Versuche an Haustieren von rechtswegen abgeschafft. Jedoch Bilder der Internationalen Organisation gegen schmerzhafte Tierversuche IAAPEA, geben Zeugnis von der grausamen Wirklichkeit.

Gleichzeitig klagt
  der internationale Tierschutzverein PETA auf seiner offiziellen Website an:  Viele der Versuchstiere sind Hunde und Katzen, bei denen es sich um Strassentiere und  Tierheiminsassen handelt, aber auch um solche aus Privatgärten.

Obwohl es bereits Ersatzmethoden gibt, werden noch immer Tiere für Versuche in Medizin und Kosmetik verwendet.Tiere erblinden, damit wir unsere Wimpern färben und werden auf schmerzhafteste Art und Weise zu Gunsten der menschlichen Gesundheit, aber auch der Schönheit wegen, geopfert.

Hunde, Katzen, Affen, Hamster und Kaninchen werden verstümmelt und vor Schmerz zuckend, ihrem Schicksal überlassen.
Produkte , für die keine Tierversuche durchgeführt wurden sind auf der Packung mit der Aufschrift „against animal testing“ ( gegen Tierversuche) oder mit einem abgebildeten Kaninchen versehen.
In Griechenland ist, kraft des Präsidialerlasses 160/91, die Verwendung herrenloser Tiere zu Versuchszwecken verboten.
86% der Versuchstiere werden ohne Narkose operiert. Die Eingriffe sind ausserordentlich schmerzhaft während die „Ärzte“ oft die Stimmbänder der Tiere entfernen, damit sie nicht...im Verlauf des Versuches, von den Schmerzschreien, hervorgerufen durch unerträgliche Schmerzen, gestört werden.

Der stellvertretende Landwirschaftsminister zur Zeitung „THEMA“
Uns liegen Anzeigen  bezüglich  der illegalen Ausfuhr von Tieren vor.
In einem Gespräch mit der Zeitung „THEMA“ , unterstreicht
  der stellvertretende Landwirtschaftsminister Herr Konstantinos Kiltidis ( siehe Foto), dass dieser Entschluß aufgrund zahlreicher Anzeigen gefasst wurde, nämlich dass Hunde unser Land verlassen und dann als Versuchskaninchen verwendet werden.
„ Wir haben diese Maßnahmen ergriffen, da es Anzeigen von Tierschutzvereinen in Thessaloniki gibt, dass Hunde ins Ausland geschickt werden und dort als Versuchskaninchen verwendet weredn. Es gibt eine sehr große Anzahl von Anzeigen, sowohl seitens Privatpersonen als auch von bestimmten Tierschutzvereinen. Mir wurde unter anderem erzählt, dass die Hunde als Versuchskaninchen bei Schießübungen verwendet werden, um die Treffsicherheit einer Waffe festzustellen und andere ähnliche Dinge“, erklärt Herr Kiltidis und fügt hinzu: „ Wenn also die Hunde nicht mit den
  entsprechende Formularen und Dokumenten versehen sind und die Anzahl der Hunde, die vom Gesetz vorgesehene ( Höchstzahl, Anm.d.Ü.) überschreitet oder ein ungerechtfertigter Massentransport bemerkt wird, wie dies bisweilen vorkommt, dann ist es offensichtlich, dass etwas verdächtig ist. Genau so etwas will ich mit meinem Eingreifen unterbinden.“

PRO UND KONTRA: Polemik der Tierschutzvereine untereinander 

JA zum Versenden von Haustieren
Klea Morianou, Vertreterin des Panhellenischen Tierschutzverbands  

In unseren Archiven besitzen wir ausnahmslos sämtliche Angaben bezüglich der erfolgten Adoption, und diese können auch von den Behörden eingesehen werden. Wir haben das bestmögliche für Lebewesen getan, die hier wahrscheinlich ein böses Ende gehabt hätten. Wir kontrollieren die Familie, in weiterer Folge beobachten wir Familie und Hund, und dafür gibt es auch Beweise.
Aufgrund unserer Initiative erfolgt eine Vorkontrolle der Familie, die einen Hund oder eine Katze adoptieren möchte, dann wird ein Fragebogen ausgefüllt und ein Vertrag, der sich auf die gesetzlichen Vorschriften beruft ( Schutzvertrag, Anm.d.Ü.), unterzeichnet. Nach drei Monaten erfolgt wieder eine Kontrolle, eine weitere nach sechs und schließlich eine jährliche auf Lebenszeit und in dieser Zeit werden auch regelmäßig Fotos geschickt.
Wir richten uns in der Hauptsache an Familien im Ausland, da Griechen leider reinrassige Welpen bevorzugen, von denen es aber nicht viele auf Griechenlands Strassen gibt.
Seit Jahren hören wir, dass es Gruppen gibt, die in illegalen Tierhandel verwickelt sind, es gibt jedoch keinerlei Beweise hierfür und diese Anschuldigungen sind nicht haltbar. Gäbe es Beweise, so wären wir die Allerersten, die dagegen Massnahmen ergreifen und Nachforschungen anstellen würden, um dann vor Gericht damit durchzukommen.
Hinter den Mauern ist die „Hölle“ los, mit den Streunern auf der Straße,den Welpen in den Geschäften ( gemeint sie Zoohandlungen, sogenannte Petshops,Anm.d.Ü.) und den Grauskameiten bestimmter Bürger. Hunde werden  durchbohrt, ätzende Flüssigkeiten auf sie gegossen und ihnen Giftköder vorgeworfen, andere wiederum sind in der Sonne angekettet und wird dann eine Tiermisshandlung der Polizei gemeldet, so leitet diese den Fall an einen Tierschutzverein weiter, obwohl es sich dabei  ja um eine Straftat handelt.“  

NEIN – zum Versenden von Haustieren
Ioanna Garagouni, Vorsitzende des Zentralverbandes der Tierschutzvereine  

Seit dreißig Jahren verlassen massenhaft Tiere Griechenland und in letzter Zeit besteht eine starke Zunahme.
Irgendwelche Deutsche sind nach Kreta gegangen, um einen Tierschutzverein zu gründen, mit Lkws transportierten sie illegal Hunde, die einer über dem anderen lagen, nach Mitteleuropa. Diese Art von Handel findet am ganzen Balkan statt und die Tiere landen in Belgien, Deutschland Holland und Dänemark. Für eine bescheinigte Adoption müsste ein Antrag an die Gemeinde oder das Veterinäramt gestellt werden, dass ein Tier adoptiert wird.  Außerdem müsste eine Bestätigung der zuständigen Behörde im Ausland vorliegen, dass die Person, die den Hund adoptieren möchte, tatsächlich existiert und sich für ein gutes Leben des Tieres verbürgt. Außerdem müsste das Tier im Reisepaß seines Besitzers eingetragen werden.
Wenn tausende Tiere ausgereist sind, wie soll es danach möglich sein, in den Dörfern, wo sie verteilt wurden und in dem jeweiligen Haus, zu kontrollieren. Wer nimmt sich schon einen alten, einen behinderten oder dem Tod geweihten Hund ? Wohin also kommen sie ?
Früher als noch Versuche an herrenlosen Tieren gemacht wurden, wurden sie für 10.000 Drachmen pro Tier an Krankenhäuser als Versuchskaninchen verkauft.

Mir wurde das gemeldet, und ich erwischte diese skrupellosen Leute auf frischer Tat in einem bekannten griechischen Krankenhaus. Damit ist jedoch Schluß jetzt.
Falls so etwas jedoch in europäischen Krankenhäusern vorkommt, so geschieht die heimlich und illegal. In der Vergangenheit hat die Panhellenische Ärztevereinigung unterstrichen, dass Versuche an jeglicher Tierart, zu Lehrzwecken, für ( Tests an Medikamenten und Kosmetika) Anm.d.Ü.) Medikamente und Kosmetika, nicht mehr an Tieren aus Tierheimen durchgeführt werden.

 

23.10.2008: Hier ein Schreiben unter anderem an die griechischen Zentrale für Fremdenverkehr aus Frankfurt am Main:
S.g. Botschaften
Nachdem ich leider kein Griechisch beherrsche, und mein Englisch für diesen Zweck nicht ausreichend ist, bitte ich sie den griechischen Vizelandwirtschaftsminister Konstantinos Kiltidis darüber zu informieren, dass ich, und viele andere Tierschützer darüber sehr empört sind, wie Griechenland das Streunerhundeproblem durch das Schreiben von Hr. Kiltidis in ein, in meinen Augen, falsches Licht rückt.

Sämtliche Informationen dazu sind auf meiner Homepage nachzulesen:
http://www.tirolertierengel.com/infosausgrLWM.htm

Ich werde selbstverständlich diese Seite immer mit aktuellen Informationen versehen. Natürlich werden dort auch positive Entwicklungen (falls es in diesem Fall wider Erwarten solche geben sollte) niedergeschrieben.

Ich bitte sie mir dabei zu helfen, um herauszufinden, zu welchen Zweck Hr. Kiltidis sich über EU-Bestimmungen hinwegsetzt, und welchen Sinn dieses Schreiben haben soll, und wie dieses Schreiben den Streunerhunden helfen soll.  
Fragen sie ihn bitte, warum Hr. Kiltidis den Tierschutz in Griechenland zerstören will.
Das was auf meiner Homepage nachzulesen ist, ist nur ein kleiner Bruchteil von Dingen, die in Griechenland tagtäglich passieren.
Ein Hund, der von gr. Kindern als „Fussball“ verwendet wurde:
http://www.myvideo.de/watch/4984823/LADY

Vergiftungen:
http://www.tirolertierengel.com/HotelInLeptokaria.htm

Hundehütten werden angezündet:
http://www.tirolertierengel.com/hok.htm
 
Massengrab:
http://www.tirolertierengel.com/infosausgrkreta.htm
 
Hunde werden aufgehängt:
http://www.tirolertierengel.com/infosausgrKos.htm

usw. usw:
http://www.ichbinstreuner.de/hundequalen_3.htm , http://www.tirolertierengel.com/infosausgrPhoenix.htm
 
Abschliessend möchte ich ihnen mitteilen, dass heute 17.9.2008 ein griechischer Hund aus Griechenland auf Grund des Schreibens von Hr. Kiltidis nicht auf eine tolle Pflegestelle unseres Vereins fliegen konnte.  
Danke für ihre Mühe
liebe Grüsse Peter Kahr
www.TirolerTierEngel.com

Hier die Antwort:

Und hier das Schreiben, das Hr. Kiltidis verfasst hat, von Hr. Galanos übermittelt: KLICKT HIER


17.09.2008: Hier ein kleiner (trauriger) "Tatsachenbericht" über einen Ort in Griechenland, wo viele Hunde gesammelt werden, weil sie keiner haben will. Dort ist man aber nicht in der Lage genügend Futter aufzutreiben, geschweige denn medizinische Betreuung. Die Folgen kann sich jeder ausdenken. (Ich war dort!)
Dem Schreiben vom Vizelandwirtschaftsminister Hr. Konstantinos Kiltidis zufolge deutet er an, dass die ungewollten Tiere durch die griechischen Behörden genügend Schutz und Hilfe bekommen. Diese Fotos sprechen aber eine andere Sprache. Die Fotos stammen aus dem August 2008. Ich habe auch genügend schockierendes Filmmaterial, aus dem z.B. auch hervor geht, dass an diesem Ort Kastration ein Fremdwort ist, und die Hunde sich fleissig vermehren.
Weiters hat es mich (und meine Begleiter dort) sehr traurig gemacht, dass von dort keine Hunde in die Vermittlung gehen dürfen, weil man der griechischen Propaganda mehr Glauben schenkt, dass Hunde in deutschen Versuchslabors landen.

Ich habe das Original griechische Schreiben von Hr. Kiltidis in meinem Urlaub vom August 2008 Griechen gezeigt. Die haben mir gesagt, dass das nicht stimmt, was da geschrieben steht. Es gibt sehr wohl in Griechenland ein grosses Streunerproblem.
WARUM LÄSST SICH GRIECHENLAND DANN NICHT HELFEN BEI DIESEM PROBLEM?
Niemand will den Griechen etwas böses, aber bitte wozu werden politischerseits Schreiben herausgegeben, die fernab jeder Realität sind, das griechische Streunerproblem in keinster Weise lösen, und nur dazu führen wird, dass man Vereinen und Organisatoren, die wirklich helfen möchten, zusätzliche Steine in den Weg gelegt werden.

Hunde voller Flöhe und Zecken


Ein grosser Berg mit Hundeleichen mitten im Gelände.


tote Welpen in Erdlöchern, die noch lebenden Welpen schreien vor Hunger.

 

20.08.2008: Hier ein Artikel aus einer Athener Zeitung, KLICKT HIER für das Original.
Hier die deutsche Übersetzung:
Die Tatsache, dass tausende vernachlässigte, missbrauchte und ungewollte Hunde und Katzen von Griechenland in verschiedene Heime in ganz Europa gebracht werden, ist bekannt.
Jeder weiß, dass die Adoption ins Ausland oft die einzige Chance dieser verzweifelten Tiere ist, ein lebenswertes Leben zu finden.
Was aber viele nicht wissen, es gibt eine neue Publikation der Regierung über die illegale Bewegung von Streunern ins Ausland. 
Der Zweck ist ganz einfach, man möchte die Auslieferung von Streunern aus Griechenland stoppen.
Der Erlass ( Protokoll Nummer 258864, veröffentlicht am 24. Juni) deutet an, dass die ungewollten Tiere durch die griechischen Behörden genügend Schutz und Hilfe bekommen.
Es heißt, dass Griechenland Pioniersarbeit in Punkto Tierschutz geleistet hat und die Tiere die „bestmögliche“ Betreuung erhalten.
Schwer vorstellbar, denn die Realität ist weit davon entfernt.
Ebenso wird der Eindruck vermittelt, dass griechische und ausländische Rettungsorganisationen, die an den Transporten beteiligt sind, linke Beweggründe hätten.
Behördenorgane wurden angewiesen, allen Gruppen von Rettern nicht zu glauben, dass sie Tierfreunde sind und ihnen die illegale Handlungsweise zu erklären, ebenso dass gegenteilige Handlungen bestraft werden.
Wenn dieser Erlass die erwartete Reaktion erzielt und die Auslieferung von Streunern ins Ausland stoppt, ist fraglich, was örtliche Tierschutzorganisationen noch bewegen können.
Diese sind jetzt schon völlig überlastet und an der Obergrenze jeglicher Kapazitäten angelangt und können kaum weitere Tiere annehmen. Zweifellos werden weiterhin Welpen und Katzenkinder ertränkt, ungewollte Hunde aus fahrenden Autos geworfen, und andere vernachlässigte und verletzte Tiere finden sich vor den Türen der Heime. Wenn diese nun nicht mehr befugt sind, solche Tiere ins Ausland zu vermitteln, was geschieht mit den Tieren?
Warum können die griechischen Behörden, die nicht fähig sind, die eigenen Organisationen zu legalisieren, jene strafen, die nur mit den besten Absichten handeln, die nur ihre Hilfe anbieten?

Richard Johnson

Kreta

17.07.2008: Hier das Schreiben des griechischen Vizelandwirtschaftsministers, das sogar in Italien so verbreitet wird:
http://www.unaecoanimali.it/href/KILTIDIS%20ITA.pdf

10.07.2008: Hier eine Presseaussendung vom griechischen PAN-HELLENIC ANIMAL WELFARE FEDERATION. KLICKT HIER (die englische Aussendung)

DIE KOALITION ZUM SCHUTZE VON TIEREN IN GRIECHENLAND (CIDAG):

informiert die griechischen Bürger, dass das vom Landwirtschaftsministerium veröffentlichte Dokument vom 24. Juni 2008 (Protokoll Nr. 258864 Gesetz 3170/2003), die relevanten ministeriellen Entscheidungen und die europäische Gesetzgebung bezüglich Haustieren verzerrt und fehlinterpretiert. Das Dokument erklärt allen Bürgern, die ihren Hund oder Katze von der Straße mitgenommen haben oder Inhaber vom mehr als zwei Haustieren sind, gegen das Gesetz verstoßen. So wurde Verwirrung bei den Bürgern und öffentlichen Einrichtungen, an die das Dokument adressiert war, verursacht. Das betreffende Dokument setzt die verantwortlichen Kontrollbehörden in eine Position, in der sie Tierschutzmitarbeiter abwerten und beleidigen. Infolgedessen sind wir verpflichtet, die Bürger zu informieren:

- Das Gesetz 3170/2003 definiert nicht, wie viele Tiere jeder von uns in seinem Besitz haben kann. Es gibt an, dass Sie das Recht haben, zwei Tiere in einem städtischen Wohnsitz zu halten.

- Es ist nicht notwendig, Erlaubnis vom Stadtbezirk zu haben, ein Tier von der Straße anzunehmen. Wenn das Tier  durch einen Anhänger von einem bestimmten Stadtbezirk identifiziert werden  kann, informieren Sie diesen von Ihrem Vorhaben.

- Wenn Sie mit Ihren Tieren verreisen, gibt es keine Verpflichtung, eine Erklärung zu unterzeichnen, dass Sie die Tiere wieder mit nach Griechenland zurückkehren, gerade da es keine Notwendigkeit gibt, eine Aussage zu unterzeichnen, dass Sie zurückkommen.

- Keine Behörde hat das Recht, Ihr Tier zu behalten, weil ihnen an Ihren Dokumenten etwas nicht stimmt oder sie etwas an Ihrem Aussehen stört.

 - Wenn Ihr Tier unbegleitet (LADUNG) innerhalb der EU reist, ist dies kein Handelstransport, wenn keine Geldtransaktion beteiligt ist.

- Griechenland hat keine Pionierarbeit zum Schutz von Streunern geleistet, es hat nur die Herausforderung angenommen, für die ungeschützten, kranken und verletzten Streuner da zu sein. Es ist eine Arbeit, die sich in hohem Grade mit Gesetzgebungslücken, Mangel an Infrastruktur und das Nichtvorhandsein einer Tierschutzgewissenhaftigkeit der griechischen Allgemeinheit herumschlägt. Die Zeit ist gekommen, dass die Griechische Regierung seine Haltung verbessert in Richtung der Tierschutzorganisationen und  Bürgern, die sich für Tiere interessieren. Es muss unseren Beitrag für die Gesellschaft schließlich erkennen und einen produktiven Dialog einleiten, damit gemeinsam wir ein Problem lösen können, das täglich unser Land Griechenland in Schande versetzt.

 INFORMATIONEN FÜR DIE PRESSE:  

PAN-HELLENIC ANIMAL WELFARE FEDERATION

TEL: 6946502096, fax:210-7291310, email: info@pfo.gr

COALITION FOR THE DEFENCE OF ANIMALS IN GREECE (CIDAG)

TEL. 6932091666, e-mail: info@argosgr.org

04.07.2008: Hier die erste Protestakion:

Liebe Freunde,

der Panehellenische Tierschutzbund, dem auch unser Verein angehört, hat eine Protestaktion ins Leben gerufen.
Wir bitten alle Leute, die einen Hund aus Griechenland adoptiert haben, ein Foto von sich mit erhobener Hand und mit den Tieren zu machen und das per Mail mit Angabe von Name und Adresse an den Panhellenischen Tierschutzbund, E Mail Adresse: 
protest@pfo.gr zu schicken.
Parallel hierzu laufen weiter Verhandlungen mit den zuständigen Stellen, aber wir wollen den Herrschaften etwas vorzuweisen haben.

Bitte gebt das in alle Euch bekannten Verteiler. Sobald unsere Seite wieder in Ordnung ist, werde wir den Aufruf auch auf die Startseite geben.

Danke und liebe Gruesse

Vivi Iakovidis

Sekretaerin Animal Protection
Phone 0030 22970 23257
e-Mail :
animalprotection@otenet.gr

30.06.2008: Hier die Grausame Realität in Griechenland:
 http://www.youtube.com/watch?v=IXgwhKw55dI
Was wird Hr. Konstantinos Kiltidis dagegen machen?

Tourismusminister Hr. Aris Spiliotopoulos: arissp@altecnet.gr
Präsident des gr. Tourismus Organisation (GNTO) Hr. Athanasios Oikonomou: aoikono@gnto.gr
Landwirtschaftsminister Hr. Alexandros Kontos: akontos@miniagric.gr
Tierärztliche Abteilung des Landwirtschaftsministerium Fr. Chryssa Dile: ka6u016@minagric.gr

29.06.2008: Hier ein anderes Beispiel, an dem mir klar ist, dass Griechenland weder seine Gesetze einhält, noch diese kontrollieren kann:
http://www.archenoah-kreta.com/artikel.php?newsID=359
Ich frage mich daher, was dieses Schreiben des Hr. Konstantinos Kiltidis bewirken soll, ausser dass das eine weitere Schikane gegen den wirklichen Tierschutz sein wird. Dieses Schreiben wirft in meinen Augen den Tierschutz in Griechenland um Jahre zurück, wenn nichts dagegen unternommen wird.

27.06.2008: Hier ein wunderschönes Beispiel, wie "gut" es einem griechischen Hund in Griechenland, und wie "schlecht" in Deutschland:
 KLICKT HIER  Vielleicht sollte Hr. Konstantinos Kiltidis sich das mal ansehen?

Die Aufschrift auf dieser Transportbox hat mir immer sehr gut gefallen. (Das Foto entstand 2006)
Ich frage mich, wo in diesem Fall die Regierung ein Vorbild sein kann??
Mich würden auch die angeblichen Unterlagen der Dienststelle über die "koordinierten illegalen" Transporte von Tieren interessieren.

27.06.2008: Hier die Faxnummer und die Mailadresse von Hr. Konstantinos Kiltidis
0030 23410 20732
und kiltidis@otenet.gr


KLICKT hier das Original Griechische Tierschutzgesetz
KLICKT hier Griechische Tierschutzgesetz auf Englisch
KLICKT hier Griechische Tierschutzgesetz eine "kurze" deutsche Übersetzung

News 26.06.2008: Lest bitte selber, was hier geschrieben steht. Es ist unglaublich, was Menschen "einfällt".
Ich fühle mich vom griechischen Minister durch dieses Schreiben persönlich angegriffen, da wir auch bereits "illegal herrenlose Hunde aus Griechenland  ausgeführt haben". Weiters werden wir durch dieses Schreiben "wahrscheinlich" als Diebe bezeichnet. Das ganze ist ungeheuerlich!
Werde ich in Zukunft vielleicht verhaftet, wenn ich mit meinen drei Hunden nach Griechenland einreise, statt der erlaubten zwei???

(Der griechische Originaltext des Schreibens KLICKT HIER)
Hier die deutsche Übersetzung: 

GRIECHISCHE DEMOKRATIE
                                                          Athen, den 24.06.2008
Landwirtschaftsministerium
                                                                   Prot.Nr. 258864
Gen.Direktion für Veterninärmedizin
Direktion für Gesundheit der Tiere
Veterninär-Gesundheitswesen
  an die
In der Tabelle Aufgeführten

Verteilungskontrolle
Adresse: Acharnon 2 101 76
Informationen: M. Fotinopoulos
Tel. 00 30 210 2125713
Fax; 00 30 210 8252673

E Mail-Adresse:
ka6u047@minagric.gr

Betr:
Illegale Tiertransporte

Aufgrund von Informationen und Unterlagen, über die unsere Dienststelle verfügt, wird festgestellt, dass koordinierte Anstrengungen zur illegalen Ausfuhr herrenloser Tiere in andere Länder der Gemeinschaft, in großem Maßstab und von vielen Flughäfen, Häfen und Ausgängen aus dem Land aus auf dem Landweg durchgeführt werden.


Diese Personen stellen sich gewöhnlich als "Tierfreunde" dar, die die Tiere zur Adoption für ein besseres Leben verschicken.
 

Unser Land hat seit einiger Zeit viele erstmalige Maßnahmen zum Schutz der Streuner ergriffen und im Zusammenhang mit der Gesetzgebung der Gemeinschaft sorgt es für deren bestmögliches Leben. 

Wir  lenken die Aufmerksamkeit aller Träger darauf, auf keinen Fall irgendwelchen Aufrufen von tierschützerischen Gefühlen, Androhung von Klagen wegen "Verursachung von  Hindernissen" Glauben zu schenken sondern den Gesetzeswortlaut getreu zu befolgen.  

Sie müssen wissen, dass manche dieser Tiere wahrscheinlich von ihren Besitzern entwendet  wurden. 

Zur Unterstützung der Kontrollorgane, die mit der Veterinärgesetzgebung nicht sehr vertraut sind, bringen wir Ihnen nachstehend kurz die wichtigsten Punkte der entsprechenden Verordnungen zur Kenntnis:  

Jeder Grieche darf bis zu 2 Haustiere (Hunde oder Katzen) halten (Gesetz 3170/2003, Art. 6) 

Jedes Haustier muss eine elektronische Kennzeichnung aufweisen, die mit seinem EG-Pass übereinstimmen muss, der die ISO-Kodifizierung  von Griechenland aufweisen muss, sofern dieser von einem griechischen Tierarzt ausgestellt wurde. Der Name des Besitzer muss im Pass angeführt sein. Die öffentlichen und privaten Tierärzte jeder Präfektur verfügen über Kontrollgeräte für die Kennzeichen-Nummern, die in jedem Pass aufgeführt sind, so dass das Tier mit dem Pass konform geht.  

Ein Reisender kann mit seinen (höchstens) zwei Haustieren reisen. Eigentümer der Tiere dürfen keine Tierschutzvereine oder andere juristische Personen sondern nur natürliche Personen sein (G 3170, Artikel 7)  

Die Reise darf als Zweck nicht einen Besitzerwechsel der Tiere, sei es als Schenkung oder Kauf (Regel 998/2003/EK Artikel 3) zum Zweck haben.  

Bei der Passkontrolle des Reisenden, wenn dieser ein Haustier mit sich führt, muss auch der Pass der Tiere, die dieser befördert, und der Name des Besitzers kontrolliert werden, der mit dem des Reisenden übereinstimmen muss.

Ein Begleiter, Ersatzperson des Besitzers, kann Tiere begleiten, die einem anderen Besitzer gehören, sofern er eine schriftliche Vollmacht für den Transport hat, die mit den Daten des Besitzers im Pass des Tieres übereinstimmen . 

Die Vollmacht muss von der zuständigen Behörde hinsichtlich der Originalität der Unterschrift beglaubigt sein.  

Wenn ein Grieche ins Ausland reist, muss dieser eine eidesstattliche Erklärung unterschreiben, dass er seine Tiere wieder zurückbringt.

Besitzer von Hunden, die mit ihrem einen oder zwei Tieren abreisen nur mit der einfachen Verwendung derer Pässe auf Reisen mit ihren Haustieren und dann ohne die Tiere zurückkommen, mit denen sie abgereist sind, müssen wegen der illegalen Übergabe ihres/ihrer Tiere an andere Eigentümer kontrolliert werden, außer wenn sie den Tod ihres Tieres nachweisen können.  

Die Kontrolle erfolgt stichprobenartig nach 10 - 20 Tagen ab Abreise unter Zugrundelegung der eidesstattlichen Erklärungen, die bei der Abreise verfasst wurden.  

Die Streuner werde von den Gemeinden überwacht, die vom Landwirtschaftsministerium finanziert werden für deren Einsammlung, Kastration und Wiederaussetzung in deren natürlichen Umgebung (Gesetz 3170/03, Art. 7) 

Die Adoption eines Streuners muss mit Schreiben der Gemeinden bewiesen werden (Ministerieller Beschluss 280239/2003)  

Die Gemeinden müssen mit Verantwortung, Aufmerksamkeit und  Verantwortungsbewusstsein die Abtretungspapiere ausfüllen; es wird die Aufmerksamkeit der Verantwortlichen darauf gelenkt, dass die Übertragung an Privatpersonen geprüft werden.  

Eine Person (Grieche oder Ausländer) kann bis max. zwei Tiere adoptieren

Die Adoption mit dem Zweck einer weiteren Adoption ist ein Vorgehen, das sorgfältig geprüft werden muss.  

Während des Transports müssen die Tiere vom dem Pass, der im Art. 5 der Vorschriften (EK 998/2003) vorgesehen ist, begleitet werden.

In anderen Fällen wird die Beförderung als Handel bezeichnet und es müssen die Bestimmungen des Art. 10 des Präsidialdekrets 184/1996 (Hygienekontrolle) eingehalten werden.  

Gewerbsmäßiger Transport 

Wenn auch nur ein Tier ohne Begleitung reist (Cargo) stellt das eine gewerbsmäßige Beförderung dar und dieses muss vom Pass und hygienepolizeilicher Genehmigung, die von der zuständigen tierärztlichen Dienststelle der Präfektur, von der das Tier abgeschickt wird, ausgestellt wird, und einer Traces-Benachrichtigung (92/65/EG Präsidialdekret 184/96 A 137), begleitet werden.

Der Versand von Tieren, die vom Besitzer oder Begleiter begleitet werden, und deren Anzahl 5 übersteigt, können nur als Handelstransport abgewickelt werden und es ist daher die hygienepolizeiliche Genehmigung der griechischen, tierärztlichen Behörde vom Ort des Versands und des Empfangshändlers  erforderlich.

Wenn die Empfänger von Handelstransporten mehr als einer sind, ist eine Genehmigung für jeden einzelnen Empfänger erforderlich.

Im Falle dass Obiges Zweifel hervorruft oder wenn der Kontrollbeamte Schwierigkeiten bei der Beschlussfassung hat, wird dieser gebeten, sich mit den tierärztlichen Dienststellen der Präfektur oder der Grenzstation lt. beiliegendem Katalog in Verbindung zu setzen.

Wenn der Rat eines Tierarztes zu diesem Zeitpunkt nicht möglich ist, müssen die Tiere zurückgehalten werden, bis das Eigentum oder Herkunft dieser Tiere festgestellt werden kann und es möglich ist, eine verantwortliche Meinung von einem staatlichen Tierarzt zu bekommen. Die Daten des als BesitzerAngegebenen müssen zur Einsicht der Dienststellen bis zur endgültigen Beschlussfassung bereitgehalten werden.
Die Übertreter obiger Gesetzgebung werden mit den Bedingungen des Gesetzes 2538/97, A 242, Art. 13 geahndet.  

Der Landwirtschaftsminister

Konstantinos Kiltidis

 Verteilersliste:

1. Tierärztliche Direktionen des Landes
2. SYKE des Landes
3. Zivilflugfahrt, Direktion Flughäfen, 16610 Glyfada, P.O.Box 70360
4. Ministerium fuer Handelsschiffahrt, Hafenpolizeidirektion, Gr. Lampraki 150, 18536 Piraeus

5.
 Handelsministerium, 19 Direktion für Zollabwicklungen, Karageorgi Servias 10

6. Innenministerium, Stadiou 27, 10183

   
Direktion für polizeiliche Grenzkontrollen
   
Gemeinden Griechenlands

7. Panhellenischer Tierarztbund, Halkokondyli 15, Athen