Der Vize-Landwirtschaftsminister des "Ministeriums für landwirtschaftliche Entwicklung und Lebensmittel" Konstantinos Kiltidis aus Athen hat am 24.06.2008 ein Schreiben herausgegeben an folgende Stellen: Finanz Ministerium (Zoll), Tierärzte, Präfekturen Griechenlands, Handels-Marine-Ministerium, Schiffshäfen, Flughäfen, Innen Ministerium, an alle Grenzstellen Griechenlands.
26.11.2008:
Mein Leserbrief in der "GZ" (Griechenlandzeitung,
http://www.griechenland.net/ ) wurde
freundlicherweise gedruckt:

15.11.2008:
Hier eine traurige Tatsache, die wir aus Griechenland bekommen haben. Die
deutsche Übersetzung auf dem Plakat:
Ich bin ein Streuner in Griechenland.
Ich habe keine Rechte:
--- auf ärztliche Betreuung
--- auf Essen undTrinkwasser in öffentlichen Plätzen.
--- auf Adoption ins Ausland und zu einem Leben als Mitglied in einer Familie.
Ich habe das Recht:
--- Auf den Strassen Griechenlands zu sterben.
--- In Griechenland vergiftet zu werden.
--- Bis zum Ende meines Lebens an einer Kette angebunden zu leiden.
Vielen Dank Herr Konstantinos Kiltidis für die Zuwendung
und für die Rechte die Sie mir erlauben!

25.10.2008:
Hier eine Übersetzung eines griechischen Zeitungsartikels der Zeitschrift
"THEMA" vom 10.8.2008.
HIER DER Griechische ORIGINALARTIKEL
Persönliche Anmerkung von mir Peter Kahr: Man kann bei den griechischen
Argumentationen nur mehr den Kopf schütteln, und sich fragen, was Menschen sich
für einen Unsinn einfallen lassen, um von ihren eigenen Problemen, sprich das
verbotene Quälen, Vergiften, Erschlagen, Ersäufen, Aufhängen, usw. von
Tieren im eigenen Land (EU-LAND!) ablenken zu können.
Der "Bericht" von Frau Ioanna Garagouni (Unten bei NEIN-ZUM VERSENDEN VON
HAUSTIEREN) macht uns im Grunde tief traurig bis wütend. Was muss diese Frau in
ihrem Leben erlebt haben, dass sie solche Dinge verbreitet? Ich bin gerne
bereit, über die sogenannten Beweise hier zu berichten. Ich habe Frau Ioanna
Garagouni mindestens 10 eingeschriebene Briefe mit diversen Fragen geschickt,
aber leider nie eine Antwort erhalten.
In Griechenland ist es seit Jahren üblich irgendwelche Behauptungen (Hunde
landen in Versuchslabors, Geschäftemacherei, usw.), ohne jeglichen Nachweis, in
der Öffentlichkeit zu verbreiten, und es gibt interessanterweise in Griechenland
genügend Leute, die diesen Unsinn auch glauben.
Es wird niemals darüber geredet, dass z.B. wir in Österreich (auch Deutschland)
von Gesetzes wegen verpflichtet sind jeden Euro, den wir auf dem Vereinskonto
bewegen nachweisen müssen.
Ich würde mich freuen, wenn uns diese sogenannten "Beweise", von denen unten
gesprochen wird, endlich einmal vorgelegt werden würden. Das ist bis heute
leider nicht geschehen.
Selbstverständlich würden wir auch gerne mithelfen, wenn man den wenigen
schwarzen "Schafen" das Handwerk legen möchte. Aber wir verwehren uns wehement
dagegen, dass wir ständig von den griechischen Behörden angegriffen und bekämpft
werden.
Bitte lest hier unten, was in Griechenland über "uns" geschrieben wird, und
macht euch selbst ein Bild.
Wir werden weiter um die Tiere dort kämpfen. Die armen Streuner können
nichts dafür, dass es Menschen gibt, denen es egal ist, ob und wie sie leben
dürfen oder sterben müssen. WIR werden auf alle Fälle weiter für diese hilflosen
Tiere kämpfen!
Schockierende Anklage
“Wir exportieren Streuner, die dann zu Versuchskaninchen werden”
Hochbrisantes Schreiben des stellvertretenden Landwirtschaftministers.
Seite 20-21
Wir exportieren Streuner und die werden dann als Versuchskaninchen verwendet
Dringliches Schreiben des stellvertretenden Landwirtschaftsministers Konstatinos
Kiltidis, bezüglich der Grenzblockade jedes Tiertransportes ins Ausland.
„Bruderkrieg“ zwischen den Tierschutzorganisationen.
Das Landwirtschaftsministerium sieht sich mit einem Netzwerk konfrontiert,
das in unserem Land agiert, herrenlose Tiere einsammelt, ins Ausland
transportiert und zwar unter dem Deckmantel der Adoption. In Wirklichkeit
werden sie jedoch an Pharma- und Kosmetikkonzerne weitergegeben, aber auch
für Versuchszwecke von Kriegswaffen.
„Ungefähr
200.000 Hunde und Katzen haben in den vergangenen
zwei Jahren unser Land in Richtung Deutschland verlassen und niemand
weiß, wo sie sich heute befinden“ erklärt gegenüber der Zeitung „THEMA“ ein
leitender Beamter des Ministeriums und erzählt von einem Netzwerk, das viel Geld
am Verschicken der Tiere ins Ausland verdient. In seinem
Dringlichkeitsschreiben beauftragt der stellvertretende Landwirtschaftsminister
Konstantinos Kiltidis, die Dienststellen an Seehäfen, Flughäfen sowie den
Zollämtern im ganzen Land, solche Auslandstiertransporte zu blockieren. Das
Einschreiten des Ministeriums verursacht jedoch einen Bruderkrieg innerhalb der
Tierschutzorganisationen, da ein Teil behauptet, dass auf diese Weise die Chance
verloren geht, Streuner zu retten, die tatsächlich in eine tierliebe Familie
gekommen wären, während andere der Meinung sind, dass dieses Verbot
nur recht sei, um damit den Handel des „Horrors“ zu unterbinden.
Das
Rundschreiben des stellvertretenden Landwirtschaftministers vom 24.08.2008.
besagt, dass die zuständige Abteilung des Ministeriums über Informationen und
Beweismaterial verfügt, dass mit Hilfe von koordinierten Bemühungen, die
Versendung von Streunern in andere EU-Länder durchgeführt wird und die
Organisatoren dieser Missionen als Tierfreunde auftreten, welche (angeblich,
Anm.d.Ü) die Tiere zur Adoption vermitteln, damit sie ein besseres Schicksal
haben.Ferner werden in diesem Rundschreiben die Leiter von Flughäfen, Zollämtern
und Seehäfen aufgefordert, besonders streng auf die Einhaltung der Vorschriften
betr.der Ausfuhr von Tieren zu achten , genau die Dokumente zu überprüfen und
jeglichen Massentransport zu stoppen, sodass der illegale Handel
verhindert wird. Weiters wird offenbar, dass es Fälle gibt, wo Hunde ihren
Besitzern aus dem Garten gestohlen wurden und ins Ausland, deklariert als
Streuner, gebracht werden. Das Versenden herrenloser Tiere ins Ausland, in der
Regel handelt es sich dabei um Hunde, ist eine Praktik, die von
Tierschutzorganisationen in unserem Land
seit mindestens zwanzig Jahren angewandt wird. Seit Mitte der
Achzigerjahre bauten Tierschützer, die Beziehungen nach Deutschland oder anderen
westeurop. Ländern hatten, ein Transportnetz für herrenlose Tiere auf, für die
keine Hoffnung bestand, von einer griechischen Familie aufgenommen zu werden.
Dieselben organisieren sowohl den Transport als auch die Kastration der Tiere
und auf diese Weise gelingt es, sehr viele (Streuner, Anm.d.Ü.) von
Griechenlands Straßen zu retten.
Zu diesen
Bemühungen gesellten sich in der Folge andere Organisationen. Die ersten
Reaktionen hörte man in den letzten Jahren, als man feststellte, dass die Zahl
der ausreisenden Tiere geometrisch zunahm. Offizielle Daten der
Tierschutzvereine zeigen, dass die jährliche Adoptionsrate herrenloser Tiere
etwa 8000-10.000 beträgt.
Der zuständige
Abteilungsleiter des tierärztlichen Hygieneinspektorats, Herr
M.Photinopoulos, ist jedoch anderer Ansicht.“ Was ich bisher gelesen bzw. an
Informationen erhalten habe,wurden in den letzten zwei Jahren 200.000 herrenlose
Tiere ins Ausland transportiert. Ja, er behauptet, dass seiner Meinung nach
hinter der illegalen Verschiebung der Tiere, gewissenlose Geschäftemacher
stecken, die für die Vergabe von Hunden, hohe Summen kassieren.„Kurz nach der
Veröffentlichung des Rundschreibens bezüglich des illegalen Transports von
herrenlosen Tieren, rief in der Abteilung eine Frau von einem Tierschutzverein
in Chalkida an, die sich beschwerte, dass wir sie mit unserem Erlaß ruiniert
hätten, da sie viel Geld von deutschen Tierschutzvereinen erhalten hatte, die
ihr jährlich 5000-6000 Euro dafür bezahlten, dass sie ihnen Hunde schickte.“
Rund um den
Beschluß bildet sich eine Art
Kriegsszenario der Tierschutzvereine untereinander. Es gibt Vereine, die diese
Auslandsverschickungen von Tieren als einzige Lösung betrachten, die jedoch
daran zweifeln, dass die Tiere tatsächlich bei Familien landen.
Laut eines
leitenden Beamten des Ministeriums, liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.
„Die Mehrheit der Tierschutzvereine, die für die Vermittlung der Tiere ins
Ausland eintritt, leistet harte und ernstzunehmende Arbeit, indem dafür gesorgt
wird, dass die Tiere tatsächlich in eine Familie kommen und die auch den
Weiterlauf verfolgt, indem Fotos angefordert werden. Jedoch gibt es unter diesen
Organisationen auch solche, wie man im Ministerium vermutet, in denen
skrupellose Leute, die Tiere nur zu Gewinnzwecken ins Ausland an Personen
schicken, die ihrerseits in weiterer Folge die Tiere an Versuchslabors
weiterverkaufen. Auch Herr Kiltidis anerkennt die edlen Beweggründe und
die tierschützerischen Aktivitäten der Mehrzahl der Tierschutzvereine an. Wir
behindern nicht die Adoption, es wäre schön, wenn es dokumentierte Adoptionen
gibt und wir bitten, dass es Pflege und Betreuung gibt.“
Die
zuständigen Behörden behaupten, dass viele Tiere illegal ohne Papiere ins
Ausland reisen. In Wahrheit gibt es jedoch im Gesetz viele grobe Ungereimtheiten
und die genaue Festlegung der Voraussetzungen für die Ausreise eines Tieres ins
Ausland, ist nicht eindeutig.
Der stellvertretende
Landwirschaftsminister zur Zeitung „THEMA“
Uns liegen Anzeigen
bezüglich der illegalen
Ausfuhr von Tieren vor.
In einem Gespräch mit der Zeitung „THEMA“ , unterstreicht
der stellvertretende Landwirtschaftsminister Herr
Konstantinos Kiltidis ( siehe Foto), dass dieser Entschluß aufgrund zahlreicher
Anzeigen gefasst wurde, nämlich dass Hunde unser Land verlassen und dann als
Versuchskaninchen verwendet werden.
„ Wir haben diese Maßnahmen ergriffen, da es Anzeigen von Tierschutzvereinen in
Thessaloniki gibt, dass Hunde ins Ausland geschickt werden und dort als
Versuchskaninchen verwendet weredn. Es gibt eine sehr große Anzahl von Anzeigen,
sowohl seitens Privatpersonen als auch von bestimmten Tierschutzvereinen. Mir
wurde unter anderem erzählt, dass die Hunde als Versuchskaninchen bei
Schießübungen verwendet werden, um die Treffsicherheit einer Waffe festzustellen
und andere ähnliche Dinge“, erklärt Herr Kiltidis und fügt hinzu: „ Wenn also
die Hunde nicht mit den
entsprechende Formularen und Dokumenten versehen
sind und die Anzahl der Hunde, die vom Gesetz vorgesehene ( Höchstzahl, Anm.d.Ü.)
überschreitet oder ein ungerechtfertigter Massentransport bemerkt wird, wie dies
bisweilen vorkommt, dann ist es offensichtlich, dass etwas verdächtig ist. Genau
so etwas will ich mit meinem Eingreifen unterbinden.“
JA zum Versenden von Haustieren
Klea Morianou, Vertreterin des Panhellenischen Tierschutzverbands
„In unseren Archiven besitzen wir
ausnahmslos sämtliche Angaben bezüglich der erfolgten Adoption, und diese können
auch von den Behörden eingesehen werden.
NEIN –
zum Versenden von Haustieren
Ioanna Garagouni, Vorsitzende des Zentralverbandes der Tierschutzvereine
Seit dreißig Jahren verlassen massenhaft Tiere Griechenland
und in letzter Zeit besteht eine starke Zunahme.
Früher als noch Versuche an herrenlosen Tieren gemacht wurden, wurden sie für
10.000 Drachmen pro Tier an Krankenhäuser als Versuchskaninchen verkauft.
Falls so etwas jedoch in europäischen Krankenhäusern vorkommt, so geschieht die
heimlich und illegal. In der Vergangenheit hat die Panhellenische
Ärztevereinigung unterstrichen, dass Versuche an jeglicher Tierart, zu
Lehrzwecken, für ( Tests an Medikamenten und Kosmetika) Anm.d.Ü.) Medikamente
und Kosmetika, nicht mehr an Tieren aus Tierheimen durchgeführt werden.
23.10.2008:
Hier ein Schreiben unter anderem an die griechischen Zentrale für Fremdenverkehr
aus Frankfurt am Main:
S.g. Botschaften
Nachdem ich leider kein Griechisch beherrsche, und mein Englisch für diesen
Zweck nicht ausreichend ist, bitte ich sie den griechischen
Vizelandwirtschaftsminister Konstantinos Kiltidis darüber zu informieren, dass
ich, und viele andere Tierschützer darüber sehr empört sind, wie Griechenland
das Streunerhundeproblem durch das Schreiben von Hr. Kiltidis in ein, in meinen
Augen, falsches Licht rückt.
Sämtliche Informationen dazu sind auf meiner Homepage nachzulesen:
http://www.tirolertierengel.com/infosausgrLWM.htm
Ich werde selbstverständlich diese Seite immer mit aktuellen Informationen
versehen. Natürlich werden dort auch positive Entwicklungen (falls es in diesem
Fall wider Erwarten solche geben sollte) niedergeschrieben.
Ein Hund, der von gr. Kindern als „Fussball“ verwendet wurde:
http://www.myvideo.de/watch/4984823/LADY
Vergiftungen:
http://www.tirolertierengel.com/HotelInLeptokaria.htm
Hundehütten werden angezündet:
http://www.tirolertierengel.com/hok.htm
Massengrab:
http://www.tirolertierengel.com/infosausgrkreta.htm
Hunde werden aufgehängt:
http://www.tirolertierengel.com/infosausgrKos.htm
usw. usw:
http://www.ichbinstreuner.de/hundequalen_3.htm ,
http://www.tirolertierengel.com/infosausgrPhoenix.htm
www.TirolerTierEngel.com
Hier die Antwort:

Und hier das Schreiben, das Hr. Kiltidis verfasst hat, von Hr. Galanos übermittelt: KLICKT HIER
17.09.2008:
Hier ein kleiner (trauriger) "Tatsachenbericht" über einen Ort in Griechenland,
wo viele Hunde gesammelt werden, weil sie keiner haben will. Dort ist man aber
nicht in der Lage genügend Futter aufzutreiben, geschweige denn medizinische
Betreuung. Die Folgen kann sich jeder ausdenken. (Ich war dort!)
Dem Schreiben vom Vizelandwirtschaftsminister Hr. Konstantinos Kiltidis zufolge
deutet er an, dass die ungewollten Tiere durch die griechischen Behörden
genügend Schutz und Hilfe bekommen. Diese Fotos sprechen aber eine andere
Sprache. Die Fotos stammen aus dem August 2008. Ich habe auch genügend
schockierendes Filmmaterial, aus dem z.B. auch hervor geht, dass an diesem Ort
Kastration ein Fremdwort ist, und die Hunde sich fleissig vermehren.
Weiters hat es mich (und meine Begleiter dort) sehr traurig gemacht, dass von
dort keine Hunde in die Vermittlung gehen dürfen, weil man der griechischen
Propaganda mehr Glauben schenkt, dass Hunde in deutschen Versuchslabors landen.
Ich habe das
Original
griechische Schreiben von Hr. Kiltidis in meinem Urlaub vom August
2008 Griechen gezeigt. Die haben mir gesagt, dass das nicht stimmt, was da
geschrieben steht. Es gibt sehr wohl in Griechenland ein grosses Streunerproblem.
WARUM LÄSST SICH GRIECHENLAND DANN NICHT HELFEN BEI DIESEM PROBLEM?
Niemand will den Griechen etwas böses, aber bitte wozu werden politischerseits
Schreiben herausgegeben, die fernab jeder Realität sind, das griechische
Streunerproblem in keinster Weise lösen, und nur dazu führen wird, dass man
Vereinen und Organisatoren, die wirklich helfen möchten, zusätzliche Steine in
den Weg gelegt werden.
Hunde voller Flöhe und Zecken
Ein grosser Berg mit Hundeleichen mitten im Gelände.
tote Welpen in Erdlöchern, die noch lebenden Welpen schreien vor Hunger.
20.08.2008:
Hier ein Artikel aus einer Athener Zeitung,
KLICKT HIER für das
Original.
Hier die deutsche Übersetzung:
Die Tatsache, dass tausende vernachlässigte, missbrauchte und ungewollte Hunde
und Katzen von Griechenland in verschiedene Heime in ganz Europa gebracht
werden, ist bekannt.
Jeder weiß, dass die Adoption ins Ausland oft die einzige Chance dieser
verzweifelten Tiere ist, ein lebenswertes Leben zu finden.
Was aber viele nicht wissen, es gibt eine neue Publikation der Regierung über
die illegale Bewegung von Streunern ins Ausland.
Der Zweck ist ganz einfach, man möchte die Auslieferung von Streunern aus
Griechenland stoppen.
Der Erlass ( Protokoll Nummer 258864, veröffentlicht am 24. Juni) deutet an,
dass die ungewollten Tiere durch die griechischen Behörden genügend Schutz und
Hilfe bekommen.
Es heißt, dass Griechenland Pioniersarbeit in Punkto Tierschutz geleistet hat
und die Tiere die „bestmögliche“ Betreuung erhalten.
Schwer vorstellbar, denn die Realität ist weit davon entfernt.
Behördenorgane wurden angewiesen, allen Gruppen von Rettern nicht zu glauben,
dass sie Tierfreunde sind und ihnen die illegale Handlungsweise zu erklären,
ebenso dass gegenteilige Handlungen bestraft werden.
Diese sind jetzt schon völlig überlastet und an der Obergrenze jeglicher
Kapazitäten angelangt und können kaum weitere Tiere annehmen. Zweifellos werden
weiterhin Welpen und Katzenkinder ertränkt, ungewollte Hunde aus fahrenden Autos
geworfen, und andere vernachlässigte und verletzte Tiere finden sich vor den
Türen der Heime. Wenn diese nun nicht mehr befugt sind, solche Tiere ins Ausland
zu vermitteln, was geschieht mit den Tieren?
Richard Johnson
Kreta
17.07.2008:
Hier das Schreiben des griechischen Vizelandwirtschaftsministers, das sogar in
Italien so verbreitet wird:
http://www.unaecoanimali.it/href/KILTIDIS%20ITA.pdf
10.07.2008:
Hier eine Presseaussendung vom griechischen
PAN-HELLENIC ANIMAL WELFARE FEDERATION.
KLICKT HIER
(die
englische Aussendung)
DIE
KOALITION ZUM SCHUTZE VON TIEREN IN GRIECHENLAND (CIDAG):
informiert die griechischen Bürger, dass das vom Landwirtschaftsministerium
veröffentlichte Dokument vom
- Das Gesetz 3170/2003 definiert nicht, wie viele Tiere jeder von uns in seinem
Besitz haben kann. Es gibt an, dass Sie das Recht haben, zwei Tiere in einem
städtischen Wohnsitz zu halten.
-
Wenn Sie mit Ihren Tieren verreisen, gibt es keine Verpflichtung, eine Erklärung
zu unterzeichnen, dass Sie die Tiere wieder mit nach Griechenland zurückkehren,
gerade da es keine Notwendigkeit gibt, eine Aussage zu unterzeichnen, dass Sie
zurückkommen.
-
Keine Behörde hat das Recht, Ihr Tier zu behalten, weil ihnen an Ihren
Dokumenten etwas nicht stimmt oder sie etwas an Ihrem Aussehen stört.
-
Wenn Ihr Tier unbegleitet (LADUNG) innerhalb der EU reist, ist dies kein
Handelstransport, wenn keine Geldtransaktion beteiligt ist.
-
Griechenland hat keine Pionierarbeit zum Schutz von Streunern geleistet, es hat
nur die Herausforderung angenommen, für die ungeschützten, kranken und
verletzten Streuner da zu sein. Es ist eine Arbeit, die sich in hohem Grade mit
Gesetzgebungslücken, Mangel an Infrastruktur und das Nichtvorhandsein einer
Tierschutzgewissenhaftigkeit der griechischen Allgemeinheit herumschlägt. Die
Zeit ist gekommen, dass die Griechische Regierung seine Haltung verbessert in
Richtung der Tierschutzorganisationen und Bürgern, die sich für Tiere
interessieren. Es muss unseren Beitrag für die Gesellschaft schließlich erkennen
und einen produktiven Dialog einleiten, damit gemeinsam wir ein Problem lösen
können, das täglich unser Land Griechenland in Schande versetzt.
INFORMATIONEN FÜR DIE PRESSE:
PAN-HELLENIC
ANIMAL WELFARE FEDERATION
TEL:
6946502096, fax:210-7291310, email: info@pfo.gr
COALITION FOR
THE DEFENCE OF ANIMALS IN
TEL. 6932091666, e-mail:
info@argosgr.org
04.07.2008:
Hier die erste Protestakion:
Liebe Freunde,
der
Panehellenische Tierschutzbund, dem auch unser Verein angehört, hat eine
Protestaktion ins Leben gerufen.
Wir bitten alle Leute, die einen Hund aus Griechenland adoptiert haben, ein Foto
von sich mit erhobener Hand und mit den Tieren zu machen und das per Mail mit
Angabe von Name und Adresse an den Panhellenischen Tierschutzbund, E Mail
Adresse: protest@pfo.gr
zu schicken
Parallel hierzu laufen weiter Verhandlungen mit den zuständigen Stellen, aber
wir wollen den Herrschaften etwas vorzuweisen haben.
Bitte gebt das in alle Euch bekannten Verteiler. Sobald unsere Seite wieder in
Ordnung ist, werde wir den Aufruf auch auf die Startseite geben.
Danke
und liebe Gruesse
Vivi
Iakovidis
Sekretaerin Animal Protection
Phone 0030 22970 23257
e-Mail :
animalprotection@otenet.gr
30.06.2008:
Hier die Grausame Realität in Griechenland:
http://www.youtube.com/watch?v=IXgwhKw55dI
Was wird Hr. Konstantinos Kiltidis dagegen machen?
Tourismusminister Hr. Aris Spiliotopoulos:
arissp@altecnet.gr
Präsident des gr. Tourismus Organisation (GNTO) Hr. Athanasios Oikonomou:
aoikono@gnto.gr
Landwirtschaftsminister Hr. Alexandros Kontos:
akontos@miniagric.gr
Tierärztliche Abteilung des Landwirtschaftsministerium Fr. Chryssa Dile:
ka6u016@minagric.gr
29.06.2008:
Hier ein anderes Beispiel, an dem mir klar ist, dass Griechenland weder seine
Gesetze einhält, noch diese kontrollieren kann:
http://www.archenoah-kreta.com/artikel.php?newsID=359
Ich frage mich daher, was dieses Schreiben des Hr. Konstantinos Kiltidis
bewirken soll, ausser dass das eine weitere Schikane gegen den wirklichen
Tierschutz sein wird. Dieses Schreiben wirft in meinen Augen den Tierschutz in
Griechenland um Jahre zurück, wenn nichts dagegen unternommen wird.
27.06.2008:
Hier ein wunderschönes Beispiel, wie "gut" es einem griechischen Hund in
Griechenland, und wie "schlecht" in Deutschland:
KLICKT
HIER Vielleicht sollte Hr. Konstantinos Kiltidis sich
das mal ansehen?
Die Aufschrift auf dieser Transportbox hat mir immer sehr gut gefallen. (Das
Foto entstand 2006)
Ich frage mich, wo in diesem Fall die Regierung ein Vorbild sein kann??
Mich würden auch die angeblichen Unterlagen der Dienststelle über die
"koordinierten illegalen" Transporte von Tieren interessieren.
27.06.2008: Hier die Faxnummer
und die Mailadresse von Hr.
Konstantinos Kiltidis
0030 23410 20732 und
kiltidis@otenet.gr
KLICKT hier das
Original Griechische Tierschutzgesetz
KLICKT hier Griechische
Tierschutzgesetz auf Englisch
KLICKT hier
Griechische Tierschutzgesetz eine "kurze" deutsche Übersetzung
News 26.06.2008: Lest bitte selber, was hier
geschrieben steht. Es ist unglaublich, was Menschen "einfällt".
Ich fühle mich vom griechischen Minister durch dieses Schreiben persönlich
angegriffen, da wir auch bereits "illegal herrenlose Hunde aus Griechenland
ausgeführt haben". Weiters werden wir durch dieses Schreiben "wahrscheinlich"
als Diebe bezeichnet. Das ganze ist ungeheuerlich!
Werde ich in Zukunft vielleicht verhaftet, wenn ich mit meinen drei Hunden nach
Griechenland einreise, statt der erlaubten zwei???
(Der
griechische Originaltext des Schreibens KLICKT HIER)
Hier die deutsche Übersetzung:
GRIECHISCHE DEMOKRATIE
Athen,
den 24.06.2008
Landwirtschaftsministerium
Prot.Nr.
258864
Gen.Direktion für Veterninärmedizin
Direktion für Gesundheit der Tiere
Veterninär-Gesundheitswesen
an die
In der Tabelle Aufgeführten
Verteilungskontrolle
Adresse: Acharnon 2 101 76
Informationen: M. Fotinopoulos
Tel. 00 30 210 2125713
Fax; 00 30 210 8252673
E Mail-Adresse:
ka6u047@minagric.gr
Betr:
Illegale Tiertransporte
Aufgrund von Informationen und Unterlagen, über die unsere Dienststelle verfügt,
wird festgestellt, dass koordinierte Anstrengungen zur illegalen Ausfuhr
herrenloser Tiere in andere Länder der Gemeinschaft, in großem Maßstab und von
vielen Flughäfen, Häfen und Ausgängen aus dem Land aus auf dem Landweg
durchgeführt werden.
Diese Personen stellen sich gewöhnlich als "Tierfreunde" dar, die die Tiere zur
Adoption für ein besseres Leben verschicken.
Unser
Land hat seit einiger Zeit viele erstmalige Maßnahmen zum Schutz der Streuner
ergriffen und im Zusammenhang mit der Gesetzgebung der Gemeinschaft sorgt es für
deren bestmögliches Leben.
Wir
lenken
die Aufmerksamkeit aller Träger darauf, auf keinen Fall irgendwelchen Aufrufen
von tierschützerischen Gefühlen, Androhung von Klagen wegen "Verursachung von
Hindernissen" Glauben zu schenken sondern den
Gesetzeswortlaut getreu zu befolgen.
Sie müssen wissen,
dass manche dieser Tiere wahrscheinlich von ihren Besitzern entwendet
wurden.
Zur
Unterstützung der Kontrollorgane, die mit der Veterinärgesetzgebung nicht sehr
vertraut sind, bringen wir Ihnen nachstehend kurz die wichtigsten Punkte der
entsprechenden Verordnungen zur Kenntnis:
Jeder
Grieche darf bis zu 2 Haustiere (Hunde oder Katzen) halten (Gesetz 3170/2003,
Art. 6)
Jedes Haustier muss
eine elektronische Kennzeichnung aufweisen, die mit seinem EG-Pass
übereinstimmen muss, der die ISO-Kodifizierung
von Griechenland aufweisen muss, sofern dieser von
einem griechischen Tierarzt ausgestellt wurde. Der Name des Besitzer muss im
Pass
angeführt sein. Die öffentlichen und privaten Tierärzte jeder Präfektur verfügen
über Kontrollgeräte für die Kennzeichen-Nummern, die in jedem Pass aufgeführt
sind, so dass das Tier mit dem Pass konform geht.
Ein
Reisender kann mit seinen (höchstens) zwei Haustieren reisen. Eigentümer der
Tiere dürfen keine Tierschutzvereine oder andere juristische Personen sondern
nur natürliche Personen sein (G 3170, Artikel 7)
Die Reise
darf als Zweck nicht einen Besitzerwechsel der Tiere, sei es als Schenkung oder
Kauf (Regel 998/2003/EK Artikel 3) zum Zweck haben.
Bei der Passkontrolle des Reisenden, wenn dieser ein Haustier mit sich führt, muss auch der Pass der Tiere, die dieser befördert, und der Name des Besitzers kontrolliert werden, der mit dem des Reisenden übereinstimmen muss.
Ein Begleiter, Ersatzperson
des Besitzers, kann Tiere begleiten, die einem anderen Besitzer gehören, sofern
er eine schriftliche Vollmacht für den Transport hat, die mit den Daten des
Besitzers im Pass des Tieres übereinstimmen
Die
Vollmacht muss von der zuständigen Behörde hinsichtlich der Originalität der
Unterschrift beglaubigt sein.
Wenn ein Grieche ins Ausland reist, muss dieser eine eidesstattliche Erklärung unterschreiben, dass er seine Tiere wieder zurückbringt.
Besitzer
von Hunden, die mit ihrem einen oder zwei Tieren abreisen nur mit der einfachen
Verwendung derer Pässe auf Reisen mit ihren Haustieren und dann ohne die Tiere
zurückkommen, mit denen sie abgereist sind, müssen wegen der illegalen Übergabe
ihres/ihrer Tiere an andere Eigentümer kontrolliert werden, außer wenn sie den
Tod ihres Tieres nachweisen können.
Die
Kontrolle erfolgt stichprobenartig nach 10 - 20 Tagen ab Abreise unter
Zugrundelegung der eidesstattlichen Erklärungen, die bei der Abreise verfasst
wurden.
Die
Streuner werde von den Gemeinden überwacht, die vom Landwirtschaftsministerium
finanziert werden für deren Einsammlung, Kastration und Wiederaussetzung in
deren natürlichen Umgebung (Gesetz 3170/03, Art. 7)
Die
Adoption eines Streuners muss mit Schreiben der Gemeinden bewiesen werden
(Ministerieller Beschluss 280239/2003)
Die Gemeinden müssen
mit Verantwortung, Aufmerksamkeit und
Verantwortungsbewusstsein
die Abtretungspapiere ausfüllen; es wird die Aufmerksamkeit der Verantwortlichen
darauf gelenkt, dass die Übertragung an Privatpersonen geprüft werden.
Eine Person (Grieche oder Ausländer) kann bis max. zwei Tiere adoptieren
Die
Adoption mit dem Zweck einer weiteren Adoption ist ein Vorgehen, das sorgfältig
geprüft werden muss.
Während des Transports müssen die Tiere vom dem Pass, der im Art. 5 der Vorschriften (EK 998/2003) vorgesehen ist, begleitet werden.
In
anderen Fällen wird die Beförderung als Handel bezeichnet und es müssen die
Bestimmungen des Art. 10 des Präsidialdekrets 184/1996 (Hygienekontrolle)
eingehalten werden.
Gewerbsmäßiger Transport
Wenn auch nur ein Tier ohne Begleitung reist (Cargo) stellt das eine gewerbsmäßige Beförderung dar und dieses muss vom Pass und hygienepolizeilicher Genehmigung, die von der zuständigen tierärztlichen Dienststelle der Präfektur, von der das Tier abgeschickt wird, ausgestellt wird, und einer Traces-Benachrichtigung (92/65/EG Präsidialdekret 184/96 A 137), begleitet werden.
Der Versand von Tieren, die vom Besitzer oder Begleiter begleitet werden, und deren Anzahl 5 übersteigt, können nur als Handelstransport abgewickelt werden und es ist daher die hygienepolizeiliche Genehmigung der griechischen, tierärztlichen Behörde vom Ort des Versands und des Empfangshändlers erforderlich.
Wenn die Empfänger von Handelstransporten mehr als einer sind, ist eine Genehmigung für jeden einzelnen Empfänger erforderlich.
Im Falle dass Obiges Zweifel hervorruft oder wenn der Kontrollbeamte Schwierigkeiten bei der Beschlussfassung hat, wird dieser gebeten, sich mit den tierärztlichen Dienststellen der Präfektur oder der Grenzstation lt. beiliegendem Katalog in Verbindung zu setzen.
Wenn der
Rat eines Tierarztes zu diesem Zeitpunkt nicht möglich ist, müssen die Tiere
zurückgehalten werden, bis das Eigentum oder Herkunft dieser Tiere festgestellt
werden kann und es möglich ist, eine verantwortliche Meinung von einem
staatlichen Tierarzt zu bekommen. Die Daten des als BesitzerAngegebenen müssen
zur Einsicht der Dienststellen bis zur endgültigen Beschlussfassung
bereitgehalten werden.
Die Übertreter obiger Gesetzgebung werden mit den Bedingungen des Gesetzes
2538/97, A 242, Art. 13 geahndet.
Der Landwirtschaftsminister
Konstantinos Kiltidis
1.
Tierärztliche Direktionen des Landes
2. SYKE des Landes
3. Zivilflugfahrt, Direktion Flughäfen, 16610 Glyfada, P.O.Box 70360
4. Ministerium fuer Handelsschiffahrt, Hafenpolizeidirektion, Gr. Lampraki 150,
18536 Piraeus
5. Handelsministerium,
19 Direktion für Zollabwicklungen, Karageorgi Servias 10
6. Innenministerium, Stadiou 27, 10183
Direktion für
polizeiliche Grenzkontrollen
Gemeinden Griechenlands
7. Panhellenischer Tierarztbund, Halkokondyli 15, Athen