Hier berichten wir über Mariangeles unser Projekt aus Badajoz / Spanien.

News 17.06.208: Ein Brief von Mariangeles, der uns hoffen lässt, dass ihr die Gemeinde helfen wird.

"Hallo, meine Freunde, für heute war die Besprechung in der Stadtverwaltung vorgesehen, man hat mich vorgeladen mit Tag und Uhrzeit. Ich wurde von Paco Vera begleitet, Tierarzt in meiner Klinik, und von ANA und ihrer Schwester, zwei geachtete Frauen, die meine Arbeit unterstützen.
Empfangen wurden wir von Frau Cristina Suarez Barcena, Referentin für Gesundheit im Stadtrat, und ihrem Chef, Jose Antonio Chueca. Der Bürgermeister konnte nicht dabei sein, aber es gibt einen neuen Termin am 1.Juli um 11 h bei ihm im Büro, wo sie dann das Problem studiert haben und hoffentlich auch eine Lösung anbieten. Es gibt das Versprechen, dass dem dann so sein wird.
Ich habe das Gefühl, auf einem guten Weg zu sein, aber bei den Politikern weiß man nie ...
Man wird prüfen, ob man mir ein Grundstück überlassen kann für meine Tierschutzarbeit, da an die Perrera angrenzt und der Gemeinde gehört, und das soll mit einem Zaun versehen werden, damit die Hunde aus der Perrera nicht wie in Gefangenschaft leben müssen, sondern täglich einige Zeit raus gelassen werden können. Seit einem Jahr kämpfe ich dafür. Wir haben jetzt eine Woche praktisch keine Aktivitäten wegen der Ausstellung, und ich bin auch sehr beschäftigt, um die Reise nach Deutschland vorzubereiten. Deshalb passt mir der 1. Juli ganz gut, weil die Räumungsklage am 5. Juli wirksam wird. Ich werde alle eure Unterschriften mitbringen, die ich in Geschenkpapier verpackt habe und dem Herrn Celdran eigentlich übergeben wollte. Da er nicht dabei war, werde ich es ihm am 1.Juli persönlich in die Hand drücken. Ich habe Hoffnung, dass ich einen Schritt nach vorne gekommen bin, aber es ist sehr mühsam, einen Karren zu ziehen, der so viel wiegt.

Vielen Dank euch allen für eure Unterstützung und Zusammenarbeit.

 

Angeles Gomez Salpico"       

 

 

Der spanische Originaltext: 

 Hola amigos todos.

 Hoy , estaba prevista una reunion en el Ayuntamiento, ellos me citaron en dia y hora,  Fui acompañada , por Paco Vera, la veterinaria de mi clinica Dña CAMINO, Y ANA y su hermana,  dos señoras respetabilsimas que respaldaban mi trabajo,  Nos recibio ,Dña, CRISTINA SUAREZ BARCENA concejal de sanidad , su jefe de servicio , Don  Jose Antonio CHUECA,  EL alcalde no ha podido asistir , pero hay una nueva reunion  el dia 1 a las 11 en el despacho de la alcaldia, donde YA ellos habran estudiado el problema y espero TENGAN POR FIN alguna solucion,  (hay promesa de que va a ser asi ). .

Tengo la sensacion de  estar en el buen camino , pero con lo POLITICOS nunca se sabe......

Van a ver la posibilidad de ceder un terreno municipal , para poder hacer el trabajo de protectora, y esta la promesa del vallado exterior de la perrera para que los perros no pasen alli la vida como en prision y poder sacarlos a correr un rato cada dia.( un año estoy luchando por esto ) Estamos en una semana casi de inactividad por la FERIA y ademas yo estoy muy ocupada preparando un viaje a Alemania, , por tanto el dia 1 de Julio esta bien, pues el desalojo seria el dia 5 llevaba todas vustras firmas impresas en un paquete como un regalo para el Sr, CELDRAN , pero como no ha ido lo guardo para entregarselo en mano el dia 1 .

Tengo esperanzas de andar un  paso hacia adelante , pero es muy cansado

tirar de un carro que pesa tanto.   

muchas gracias a todos por vuestro apoyo y colaboracion .   angeles

gomez salpico.

 

News 06.06.208: Vielen Dank an "Gut Aiderbichl" die auch die Problematik von Mariangeles aufzeigen:
http://www.gut-aiderbichl.com/page.placement2.php?aid=&cid=1833


News 05.06.208:
Hier der spanische Originaltext: KLICKT HIER
 
Hier die deutsche Übersetzung des obigen Originalartikels:
Der Artikel handelt von der Räumungsklage, die gegen Mariangeles erhoben wurde und sie zwingt, das u.a. von Spenden finanzierte Auffangelände neben ihrer Firma zu räumen.

Die Zeitung von Extremadura berichtet am 3.6. folgendes (siehe obiger Artikel): 

 

"ACAN muss am 5. Juli sein Auffanglager für Hunde auf behördliche Anordnung schließen. Der Vorstand von ACAN weigert sich und wendet sich an den Volksverteidiger (wohl sowas wie ein Petitionsausschuss) um Unterstützung.

Der Tierschutzverband hat bisher über 1500 Hunde gerettet."

 

In den letzten 3 Jahren wurden mehr als 1500 Hunde davor gerettet, in der gemeindlichen Perrera getötet zu werden. "Allein im letzten Jahr habe ich über 600 Hunde gerettet". MariAngeles Gomez war es leid, jeden Donnerstag mitansehen zu müssen, wie die ausgesetzten Hunde über den "Todesweg" umgebracht werden. Deshalb hat sie sich entschlossen, sie auf ihrem eigenen Gelände an der Carretera de Valverde unterzubringen, wo sie sie versorgt, bis sie eine Adoptivfamilie gefunden haben. "Nicht ohne vorher an die Stadtverwaltung 20 Euro pro Hund zu bezahlen und die Hunde vorschriftsmäßig zu impfen", erklärt sie.

 

Trotzdem hat der Friede für Hunde und Angeles nun ein Ende. Es hat sie eine Benachrichtigung der Stadtverwaltung erreicht, dass die Einrichtung geschlossen wird und die Frist 40 Tage beträgt, um bis zum 5. Juli alles zu räumen. Dies hat die Vorsitzende von ACAN sehr beunruhigt, die nun die Verwaltung wegen "Missbrauch der Autorität" verklagen will und wenn nötig bis zum Petitionsausschuss gehen will.

 

Sie erklärt: "Man fordert mich auf, die Auffangstation zu räumen und meine Aktivitäten einzustellen, obwohl mich das tausende von Euros kostet jedes Jahr und der Report von Seprona positiv ausfiel. Die Stadtverwaltung weiß um unsere Arbeit und gibt trotzdem der Klage eines Herrn nach, der angibt, dass die Hunde stören, was nicht richtig ist. Angeles sagt, wenn tatsächlich ein Hund stört, wird er unverzüglich nach Elvas gebracht, wo bereits 14 untergebracht sind. Auf dem Grundstück von Valverde sind 10 Hunde untergebracht.

 

Die Präsidentin von ACAN hat gestern gestanden, dass sie fast das Handtuch geworfen hätte wegen des grundlosen Räumungsbefehls der Verwaltung. "Wir wollen nur den Hunden helfen, eine Familie zu finden, bei der sie leben können. Außerdem gehen wir jedes Wochenende in die Perrera, um die Hunde dort zu versorgen."

 

Vergangenen Freitag hat Angeles zusammen mit anderen ACAN-Mitgliedern 33 Hunde im eigenen Transporter nach Deutschland gebracht, um sie ihren Adoptanten zu übergeben. Eine uneigennützige Arbeit, die bisher, so Angeles, stillschweigend gemacht wurde. ACAN bringt Hunde in Länder wie Deutschland, Holland oder Frankreich, um so zu verhindern, dass sie in der Perrera umgebracht werden.

 

Die Grundlage für diese Hingabe an die verlassenen Hunde liegt in ihrer eigenen Erfahrung. "Ich hatte eine blinde Hündin, die mir verloren gegangen war. Eine Tierärztin hat die Entscheidung getroffen, sie zu töten, obwohl meine Hündin gechipt war und identifiziert werden konnte. Da wurde mir klar, was mit ausgesetzten Hunden passiert, die oft keinen Mikrochip haben.

Deshalb tue ich, was ich tue, im Gedenken an meine kleine Hündin."

 

MariAngeles Gomez, die eine Firma für Büroartikel leitet, versichert, dass sie den Rückhalt und die Unterstützung anderer Tierschutzorganisationen hat.

"Ich bin 55 Jahre alt, klar im Kopf und weiß, was ich tue. Gestern, am Sonntag, war ich zuletzt in der Perrera, weil die Verantwortlichen am Wochenende nicht hingehen."

 

News 30.05.208: Der Auffangstation von MariAngeles droht das Aus, weil sie ein Nachbar angezeigt hat. Bitte unterzeichnet die Petition: http://www.acan-acatbadajoz.com/firmar.php . Bei "Nombre Y Apellidos" den Namen eingeben. Bei "DNI" kann man statt der Passnummer auch das Land, oder eine Mailadresse eingeben. Dann mit "Enviar" eintragen. DANKE (Wenn es Neuigkeiten gibt, werden wir berichten)

 

09.01.2008: Hier erzählen wir ein Beispiel, wo Mariangeles und ihr Verein versucht vor Ort im Süden zu motivieren und aufzuklären.
Die Kastrationskampagne wurde
seit 9.1.2008 in Badajoz, Andalusien, verteilt. 10.000 Stück davon kommen in dieser Stadt in Umlauf!

Dieser Flyer berichtet auf der Vorderseite: "Leben retten hat keinen Preis. Erscheint dir dafür eine Kastration zu teuer? Tausende von Hunden werden jährlich auf unseren Straßen ausgesetzt. Kastration ist die Lösung. Keine unerwünschten Würfe mehr."
         
Die Rückseite schildert, wie und wo die Termine zu vereinbaren sind mit Adressen und Telefonnummern der einschlägigen Tierkliniken. Außerdem wird jedem, der eine Rechnung über eine vorgenommene Kastration bis Ende März vorlegt, ein Geschenk zugesagt. Das bezahlt die spanische Tierschützerin aus ihren eigenen Mitteln.

Damit wollen wir aufzeigen, dass nicht nur das "Hunde-Retten" Priorität hat, sondern dass auch versucht wird an der Basis zu arbeiten.
Einen Tag nachdem diese Aktion angelaufen ist, gab es bereits Rückmeldungen aus der Tierklinik, dass Termine vereinbart wurden.

 

10.12.2007: Mariangeles mit ihren Hunden
     

29.11.2007: Mariangeles versucht Tieren einer Frau zu helfen, weil ein "netter" Nachbar Probleme macht, und den Tieren der Tod droht.

Ich übersetze das Schreiben von Mariangeles: 

Traurige Geschichte
Ich werde euch Fotos schicken - eins nach dem anderen - von Hunden, die in meinem Dorf von einer guten Frau, Pilar, aufgenommen wurden. Es ist im Ort, wo meine Mutter wohnt, die Frau heißt Valencia de Alcantara mit Nachnahmen und wohnt in der Provinz Caceres.
Diese Frau, eine Dame!, hat ihr Leben in den Dienst der Hunderettung gestellt. Deshalb gibt es in diesem Ort auch keine Perrera.
Sie richtet es sich ein, wie es grad geht, um den Hunden zu essen zu geben und sich um sie zu kümmern. Sie hat dafür einige Gehege zwischen ihrem Haus und einem Gelände. 
Aber - wie immer - ein netter Nachbar hat sie verklagt, weil die Hunde zuviel Lärm machen. Nun hat sie über ihrem Kopf  eine Räumungklage hängen und eine Strafe zwischen 60000 und 30000 €.

- Das hat Mariangeles in einem zweiten Mail korrigiert, es soll "zwischen 3000 und 60000 €" heißen -

Einige der Hunde sind seit vielen Jahren dort.  Die meisten sind sehr alt. Die jungen und hübschen wird sie wohl in Familien unterbringen können. Sie muss jetzt alle von dort wegbringen und weiß nicht, wohin. Sie kennt meine Mutter, und die hat mich informiert mit der Bitte um Hilfe. "Hilf Pilar, sie wird verrückt, wenn sie zuschauen muss, wie sie ihre Hunde einschläfern."
Sie ist 64 Jahre alt, wird demnächst pensioniert und kann das Geld nicht zahlen. Vielleicht pfänden sie ihr Haus. Sie hat Schulden und es fehlt überall. Ich hab ihr gesagt, dass ich viele Freunde habe und wir ihr zusammen helfen werden, um ihre Hunde unterzubringen. Ich hoffe auf eure Hilfe. 

Angeles.    " 


Betreff: historia.triste

OS  voy a pasar fotos uno a uno de los perros que hay en mi pueblo recogidos por una buena
mujer que se llama Pilar. es el  mi pueblo donde vive mi madre se llama VALENCIA DE ALCANTARA, y esta en
la provincia de  CACERES.
Esta SEÑORA   , QUE TIENE CATEGORIA DE ¡¡¡¡¡ señora¡¡¡¡¡¡ LLEVA TODA LA VIDA DEDICADA A SALVAR LOS PERROS
EN ESTE PUEBLO,  POR TANTO ALLI NO HAY PERRERA.
Ella se arregla como puede para  darles de comer y cuidarlos  entre unos cheniles que tiene en un huerto y su casa.
PERO....... COMO SIEMPRE  un buen vecino la ha denunciado porque los perros hacen mucho ruido.  y ahora tiene sobre su cabeza  una orden de desalojo y una multa  de entre 60000 y 300000 €.
Problema mayor  hay perros que estan alli años y años. la mayoria  son muy viejos, los jovenes y guapos ella les va encontrando familias como puede,,   ahora los tiene que sacar de alli y no sabe como, (CONOCE A MI MADRE Y MI MADRE
ME PIDIO AYUDA)   ayudale a PILAR se va a VOLVER loca como le sacrifiquen a sus perritos.
Ella tiene 64 años , esta a punto de jubilarse y no tiene para hacer frente a esa multa, posible  que le embarguen su casa.
tiene deudas grandes en los servicios de pienso, y carencias de todo tipo.
yo le he dicho que tengos  muchossssssss amigos y entre todas le vamos a sacar de alii  a sus chicos. cuento con vuestra ayuda.              angeles

11.11.2007: Bilder von Mariangeles aus Badajoz:

11.11.2007: Zu "Faschingsbeginn" haben wir die folgenden Fotos von Mariangeles erhalten. Vielleicht haben wir damit manchen Personen den Faschingsbeginn  verdorben. Aber es sind Fakten, die man nicht wegdiskutieren kann! Das sind Fotos aus der Perrera (=Tötungsstation) BADAJOZ. Unsere Mariangeles hilft aber beim Umbau der Perrera Badajoz und wird nach den Vorstellungen von Mariangeles verbessert!

Weiter unten (nach diesen schrecklichen, traurigen Bildern) könnt ihr die Auffangstation von Mariangeles, die von verschiedenen Vereinen aus Spendengeldern finanziert wird ansehen!

                    

 

Hier Fotos von der Auffangstation von Mariangeles, die von verschiedenen Vereinen finanziert wird. 
Hier werden vor allem die Welpen versorgt, die aus der Perrera gerettet wurden, da sie in der Tötung Badajoz am leichtesten mit Krankheiten infiziert werden können.

   

 

9.11.2007: Mariangeles, der "spanische Engel" aus Badajoz auf Besuch in Bayern:

Hier Fotos gleich nach der Ankunft am Flughafen München:
und ein kleiner Film: KLICKT HIER
 

Hier wird Mariangeles von Hunden stürmisch begrüsst, die sie gerettet hat aus Badajoz. Diese Hunde können sich offensichtlich an ihre Retterin gut erinnern!

Und hier noch ein Ausspruch von Mariangeles, der uns sehr bewegt hat: "...Ich schicke Euch Zigeuner, und ihr macht Prinzen aus Ihnen..."

Und hier ein kleiner Film vom Flughafen München: KLICKT HIER

 

Juli 2007

Mariangeles - Ein Spanischer Engel!  Lesen Sie hier den Bericht einer befreundeten Tierschutzinitiative mit der wir gemeinsam Hunde aus der Tötungsstation Badajoz holen über die unglaubliche Arbeit die Mariangeles in dieser Tötungsstation leistet.  Klicken Sie einfach hier um zu dem Artikel zu gelangen!

Wenn jemand für dieses Projekt spenden will, braucht er nur bei einer Überweisung auf unser Spendenkonto den Verwendungszweck "Mari Angeles" raufschreiben, und jeder Euro wird an Mari Angeles direkt überwiesen.
Wir haben als "kleine Hilfe" am 12.7.2007 200 Euro überwiesen.

3.8.2007. Danke an Volker Bergauer für die Spende. Wir haben den Betrag sofort an Mari Angeles weitergeleitet.